Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

AKTIONEN & Pressestimmen

Fest der Sinne

Zum „Fest der Sinne“ wurden in diesem Jahr alle Kinder, Eltern und Geschwister des Kindergartens St. Nikolaus eingeladen. So versammelten sich am 6.Mai fast alle Familien an der Waldkapelle und machten sich von dort aus auf den Weg über den Sinnespfad, wo viele verschiedene Sinnesaufgaben auf sie warteten.

Zu Beginn gab es für jeden eine grüne Begrüßungs-Maibowle und gestärkt konnte es dann losgehen: Von der Herstellung einer eigenen Familien-Heilsalbe über das Zuordnen verschiedener Vogelstimmen durchs genaue Hinhören, bis zum Schmecken verschiedener Kräuter – hier wurden alle Sinne aktiviert! Natürlich durfte auch eine kleine Stärkung mit einem Stück Nuss- oder Hefezopf nicht fehlen! An der Foto-Station durften sich die Familien mit Hüten und Accessoires einkleiden und es wurde ein Erinnerungs-Waldfoto gemacht. Bei der Schätz-Station war genaues Hinschauen gefordert: Ein Zinkeimer war mit Steinen gefüllt worden – wie viele waren es denn wohl? Um den Ehrgeiz noch etwas anzutreiben, wartete auf den Gewinner natürlich ein Preis!

Schließlich führte der Sinnespfad wieder zurück in den Kindergarten, wo noch eine Station auf die Familien wartete: Mit den im Wald gesammelten Naturmaterialien konnten hier Waldmännchen gebastelt werden – hier wurde der Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden viele sonderbare Waldwesen.

Nachdem alle Familien wieder im Kindergarten angekommen waren, wurde das Buffet, welches aus heißen Würstchen, Brötchen und von den Eltern mitgebrachten Salaten bestand, eröffnet. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei und gemeinsam wurde draußen im Garten gegessen. Danach verkündete die Kindergartenleitung Heidi Meyer den Gewinner des Schätz-Wettbewerbs (der Preis war ein Eis-Gutschein von Herrn Minni) und kündigte noch ein abschließendes Highlight an: Ein Zauberer brachte die Kinder und die Eltern mit einigen Zaubertricks zum Staunen! Die Überraschung war groß, als plötzlich ein Hund aus dem leeren Zauberkasten spaziert kam! Und als der Zauberer zum Schluss auch noch Bonbons herzauberte, waren alle hin und weg.

 

Herzlichen Dank an alle Familien, die durch ihr zahlreiches Erscheinen und der Salatspenden zu einem wunderbaren, erlebnisreichen, gelungenen Fest der Sinne beigetragen haben!

„Fit wie ein Turnschuh…“

In der Woche nach Ostern stand im Kindergarten alles im Zeichen der Bewegung und des Turnens. Mittlerweile zur Tradition geworden, machten sich jeden Morgen die Großen auf den Weg in die Schulturnhalle, wo die Schulferien für ein buntes Sportprogramm genutzt wurden. Trampolin hüpfen, an Ringen hängen, oder einfach nur Ball spielen und rennen – in der Sportwoche war für alle etwas dabei.

Die jüngeren Kinder blieben im Kindergarten, wo sie gemeinsam mit dem Joggingbär vieles erlebten: Über einen Balken balancieren, vom Kasten hüpfen, oder sich an einer Bank hochziehen – dies waren Herausforderungen, die alle mit Bravour und vor allem mit viel Spaß meisterten.

Mit Olli auf einer Reise zum Osterfest

 Wie bereits im letzten Jahr, bekamen wir auch in diesem Kindergartenjahr vor Ostern Besuch von Olli, dem Schmetterling aus Jerusalem, der uns über die Zeit bis Ostern begleitete und uns jeden Tag ein Stück seiner Erlebnisse mit Jesus erzählte. Gemeinsam mit Olli gestalteten die Kinder einen kleinen Osterweg mit Tüchern, Moos und Steinen, anhand dessen die Passionsgeschichte von Jesus anschaulich dargestellt werden konnte. Jeden Tag im Morgenkreis berichtete Olli uns von seinen Eindrücken und so erfuhren wir - aus der Perspektive von Olli - vom Esel Phillipo, auf dem Jesus nach Jerusalem einzog, vom letzten Abendmahl, das Jesus mit seinen Jünger abhielt und schließlich auch vom Gebet auf dem Ölberg, als Jesus von einem seiner Jünger verraten wurde.

Der Abschluss unserer Ostervorbereitungen war dann der vor-österliche Wortgottesdienst mit Antje Kaminski, in der wir von der Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung erfuhren. Unsere Vorschüler erzählten und zeigten uns mit vielen Gegenständen den Rest der Passionsgeschichte von Jesus und gemeinsam sangen und beteten wir, bevor uns dann Frau Kaminski den Segen gab. Es war ein sehr schöner Wortgottesdienst – herzlichen Dank an Antje Kaminski für die tolle Durchführung!

Die sozialen Fähigkeiten der Kinder fördern und entfalten

Kindergarten St. Nikolaus wird „Marte-Meo-Kindergarten“ / Videoanalysen unterstützen die Erziehungsarbeit

– rka – Wie können Kinder sich seelisch gesund entwickeln und unter welchen Bedingungen können sie ihre Fähigkeiten am besten entfalten? Ob im Kindergarten oder zu Hause – wichtig für die sozial-emotionale Entwicklung sind vor allem Zuwendung, Zeit, stabile Bindungen und ein klares Erziehungsverhalten. Erzieherinnen und Erzieher des Kindergartens „St. Nikolaus“ erweiterten jetzt in einer Fortbildung ihr Wissen, das für die Unterstützung der Entwicklung und Förderung der sozialen Fähigkeiten der Kinder wichtig ist. „Marte Meo“ ist also der neue Baustein in der pädagogischen Arbeit des Rettigheimer Kindergartens „St. Nikolaus“. Was heißt eigentlich „Marte Meo“ und welche Bedeutung hat diese Methode für das Zusammenwirken von Erzieherinnen, Kindern und Eltern?

Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft möglich machen“. Die Leiterin des Kindergartens, Heidi Meyer, ihre Erzieherinnen und Erzieher sind begeistert von Marte Meo. Gemeinsam ließen sie sich in dieser Methode ausbilden und praktizieren inzwischen im Kindergartenalltag diese Form der Entwicklungsunterstützung. In einer kleinen Feierstunde wurde nun in Anwesenheit von Pfarrer Dr. Thomas Stolle, Bürgermeister Jens Spanberger, Alexandra Janson von der Sonderpädagogischen Beratungsstelle Wiesloch, Vertretern der Verrechnungsstelle Heidelberg und der Caritas das Zertifikat „Marte-Meo-Kindergarten“ durch Dr. phil. Christian Hawellek, Leiter des norddeutschen Marte-Meo-Instituts verliehen.

Ein sehr anschaulicher Film, gedreht im Studio „Kindergarten St. Nikolaus“ verdeutlichte nach der Begrüßung durch die Leiterin des Kindergartens, Heidi Meyer, auf welchen Wegen es möglich ist, dass Erziehrinnen, Kinder und Eltern ermutigt werden, neue Wege zu beschreiten, und dabei auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Dabei greift man auf die Erfahrung zurück, dass Pädagogen und Eltern über ein breites Feld von Verhaltensweisen verfügen, das ihnen ermöglicht, die Entwicklung der Kinder auf natürliche Weise zu fördern und zu unterstützen. Die neue Methode nützt nun diese Fähigkeiten, um gelingende Kommunikation möglich zu machen und bei Problemen in der Kommunikation vorzubeugen oder etwas zu verändern.

Was ist nun neu an dieser Methode? Alltagssituationen im Umgang mit den Kindern werden in Bild und Ton aufgezeichnet, analysiert und dann mit den Beteiligten besprochen. Eigentlich sind es ganz unspektakuläre Situationen, in denen der Film zeigen möchte, was sich hinter Marte Meo verbirgt. Eine Erzieherin setzt sich zu einem Kind, das gerade am Tisch spielt. Sie spricht das Kind an und beginnt einen Dialog. Reagiert das Kind auf die Ansprache, auf dem Blickkontakt. Schaut es ebenfalls in die Augen? Die einzelnen Filmsequenzen lassen sich vor allem beliebig wiederholen. Dabei werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Beteiligten sichtbar. Die Aufnahmen helfen so, den Entwicklungsstand des Kindes, seine Fähigkeiten und Bedürfnisse zu erkennen. So zeigt sich, wie in alltäglichen Situationen individuell die kindlichen Entwicklungs- und Lernprozesse von Seiten der Pädagogen gefördert werden können.

Dies erfordert viel Gespür von Seiten der Erzieherinnen und Erzieher, die sich dann unter fachgerechter Anleitung selbst überprüfen können, wie sie ihre „Chemie“ zu den Kindern verbessern können. Dadurch wird es möglich, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und den Austausch mit ihnen positiver zu gestalten. Dabei wird ganz deutlich, dass sich der Kontakt zu den Pädagogen und zu den anderen Kindern festigt, die sozialen Fähigkeiten werden erweitert. Das Schöne an Marte Meo ist, man benötigt keine Materialien, sondern kann die gewonnenen Erkenntnisse jederzeit in alltäglichen Situationen einsetzen. Anhand der gespeicherten Videoaufnahmen lassen sich auch Veränderungen im Verhalten der Kinder über Monate genau beobachten und auswerten. „Hier bekommen wir wertvolle Hinweise, wie wir das Kind mit seinen besonderen Bedürfnissen unterstützen können“, so Heidi Meyer. „So können wir mit wenig Aufwand viel erreichen“. Dabei bauen die Pädagogen vor allem auf das positive Denken, wenn sie im Gespräch erzählen: „Bei uns werden vor allem die gelungenen Momente angeschaut“.

Ein großes Lob spendete die Leiterin des Kindergartens der „Eigenmotivation des Teams“, das nach guter Überzeugungsarbeit eine pädagogische Arbeit leiste, von der sie sich nicht habe träumen lassen. So sei nun Marte Meo fester Bestandteil der Kindergartenarbeit geworden. Dass sich das Kind positiv erlebt, werde als gemeinsame Freude geteilt. Selbstverständlich habe man auch die Eltern mit einbezogen. „Dabei sind auch kritische Anmerkungen zur Sprache gekommen“, so Heidi Meyer. Inzwischen gebe es ein hundertprozentiges Einverständnis.

Alexandra Janson von der Sonderpädagogischen Beratungsstelle Wiesloch lobte in ihrem Grußwort das „gute Menschenbild“ und die „Integration in den Herzen“ im Umgang mit den Kindern. Durch den Einsatz von Marte Meo sei es gelungen, seinerseits „die Goldminen“ der Kinder zu sehen und freizulegen, und auf der anderen Seite das Team zu bereichern. In dieser besonderen Einrichtung „St. Nikolaus“ arbeite man nach dem Motto: „Lieber im Regen tanzen als auf die Sonne warten“. Dr. Christian Hawellek, der das Zertifikat überreichte, betonte bei der Übergabe: „Die Verbindung von Herz und Hirn macht die Qualität aus“. Denn die Begegnung mit Marte Meo führe bei der Erziehung der Kinder „auf eine andere Spur“. Sie sei bestens geeignet, bei Kindern und Erwachsenen „die Stärken zu stärken und die Schwächen zu schwächen“.

Pfarrer Dr. Thomas Stolle lobte die angenehme Atmosphäre im Kindergarten. Er wisse diese Arbeit wohl zu schätzen. Auch Bürgermeister Jens Spanberger würdigte die „tolle Arbeit“ des Kindergartens. Er sei stolz, wie sich diese Einrichtung aus eigener Kraft fortentwickelt habe.

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da …

Pünktlich zum Herbstanfang und zum Beginn der Erntezeit wollten wir, die Kinder und Erzieher des Kindergartens St. Nikolaus uns auf den Weg machen, um Äpfel ernten zu gehen. Für eine Gruppe ging es schon früh morgens los und wir fuhren mit dem Bus nach Mingolsheim, wo unser Erzieher Benedikt eine Reihe Apfelbäume besaß, von denen wir Äpfel pflücken durften. Nach einer langen Busfahrt und einem langen anschließenden Marsch kamen wir bei den Apfelbäumen an und stärkten uns bei einem Picknick mit unserem mitgebrachten Vesper. Beim anschließenden Ernten hatten dann alle viel Spaß und es wurden Eimer um Eimer mit Bergen voll Äpfeln gefüllt. Leider verging die Zeit wie im Flug und wir mussten uns mit den Äpfeln im Gepäck schon wieder auf den Heimweg in Richtung Rettigheim machen. Das war ein sehr spannender und interessanter Ausflug!

Die andere Gruppe marschierte vom Kindergarten aus los zu Familie Becker, die ebenfalls ein paar Apfelbäume besitzen. Dort durften wir Äpfel und Nüsse von den Bäumen pflücken und Hildegard Becker erzählte uns allerhand Spannendes rund um den Apfel. Natürlich war die Freude groß, als unsere Jüngsten den großen Traktor in der Scheune entdeckten und als sie dann auch noch darauf sitzen durften, war die Freude jedem anzumerken! Als dann alle den Traktor angeschaut und darauf gesessen waren und die Eimer überquollen, machten wir uns wieder auf den Weg zum Kindergarten, wo wir uns einige Äpfel genauer anschauten und entdecken konnten, dass manche schon faul waren.

In der nächsten Zeit werden wir die Äpfel verarbeiten und uns genauer mit dem Thema beschäftigen, wir wollen Apfelbrei kochen, Apfelkuchen backen, Apfelsaft pressen und vieles über den Apfel erfahren.

Für die Apfelernte, die uns wirklich allen großen Spaß gemacht hat, sagen wir recht herzlich DANKE – es war ein tolles Erlebnis!

Die Feuerwehr im Kindergarten

Zu den Highlights des Kindergartenjahres gehört der Besuch der freiwilligen Feuerwehr Rettigheim. Wenn Feuerwehrfrauen und –männer in ihrer Uniform im Kindergarten auftauchen, dann leuchten und staunen die kleinen Kinderaugen. Hintergrund des Besuches ist die jährliche Brandschutzübung der Feuerwehr mit dem Kindergarten zusammen.

 Richtiges Verhalten im Ernstfall muss gelernt sein und Vertrauen zu den rettenden Kräften aufgebaut werden! Eine Feuerwehrfrau und sechs Feuerwehrmänner führten die Kinder zunächst in die Theorie ein. Sehr beeindruckend für Kinder ist es, wenn sich ein Feuerwehrmann in voller Montur und Ausrüstung zeigt. Recht viel Spaß haben die Kleinen dann, wenn sie selbst in die Uniform schlüpfen, Helm aufziehen oder sogar die Sauerstoffmasken ausprobieren dürfen. Um die Evakuierung möglichst realistisch durchzuführen, wird der gesamte Kindergarten eingenebelt, bevor es dann durch Notausgänge wie z.B. über das Fenster und die Leiter nach Draußen geht.

Nach all der Aufregung wird dann das mitgebrachte Feuerwehrauto von den Kindern ganz genau inspiziert und unter Beschlag genommen.

Ein herzliches Dankeschön geht wieder einmal an die Freiwillige Feuerwehr Rettigheim für die eindrucksvolle und kompetente Brandschutzübung. Generell erfreut sich der Kindergarten St. Nikolaus an einer wunderbaren Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rettigheim, denn auch bei unseren verschiedenen Projekten, bei unserer Martinsfeier oder Festen wird die Einrichtung durch die freundliche und engagierte Wehr unterstützt. 

Crêpes und Karussell

Auch in diesem Jahr war es wieder mal soweit: Das Kerwe-Wochenende nahte und viele Kinder warteten gespannt und schauten zu, wie das Karussell und die vielen anderen Zelte und Stände aufgebaut wurden. Die Vorfreude wuchs und niemand konnte es mehr abwarten, endlich die Kerwe zu besuchen! Unser Highlight folgte dann am Kerwe-Montag: Wir wurden vom Partnerschaftsverein eingeladen, ihr Zelt zu besuchen, um dort einen Crêpes zu essen! Dort angekommen mussten wir nicht lange warten, bis wir einen frisch gebackenen Crêpes in unserer Hand hielten, er war super lecker! Danach folgte noch ein weiteres Highlight: Unser stellvertretender Bürgermeister Ewald Engelbert lud uns zu einer Runde Karussell fahren ein! Die Freude war riesengroß, als jedes Kind in einem Wagen saß und durch die Lüfte einige Runden im Karussell drehen durfte! Dieses Erlebnis war super und wir sagen im Namen beider Kindergärten vielen herzlichen DANK – an den Partnerschaftsverein und an Herrn Engelbert! Es war wie jedes Jahr ein ganz besonderer Tag für uns!

Buntes Treiben auf der Pfarrfestbühne

„Lass uns heute Freunde sein!“ Mit diesem flotten Lied eröffneten die Kinder des Kindergartens St. Nikolaus den diesjährigen Auftritt auf der Pfarrfestbühne vor der historischen Scheune. Die Darbietung des Kindergartens stand ganz unter dem Motto „Miteinander leben“. Denn wenn es uns gelingt gut und friedlich miteinander zu leben, dann ist das eine wahre Bereicherung und Freude für unser Leben.

Dass das nicht immer so einfach ist und gelernt werden muss, zeigt uns der Alltag.

In einem kleinen Theaterstück entführten die Kinder in ihren zauberhaften Kostümen die Zuschauer in eine bunte Unterwasserwelt. Auch da müssen die Fische miteinander auskommen. Dass das nicht immer gelingt, es aber gute Lösungen für ein friedliches Miteinander gibt, zeigten die Kinder sehr anschaulich anhand der Geschichte „Swimmy“. Abschließend tanzten alle Fische den Meereswasserrock, dabei ging es nochmal laut und wild zu und die kleinen Akteure erfreuten die zahlreichen Zuschauer.