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AKTIONEN & Pressestimmen

Ein Eis als Zeichen der Freude                                Juni 2018

Seit neun Jahren besucht Bernd Franzke einmal im Monat die Kinder des Kindergartens St. Nikolaus. Wenn er kommt heißt es, „es ist Märchenstunde!“

Als leidenschaftlicher Märchenerzähler beglückt er die Kinder immer wieder mit den klassischen Märchen von früher. Dabei hat er selbst auch eine große Freude an den Reaktionen und Rückmeldungen der Kinder. Denn sie gehen immer mit viel Neugierde, Spannung und Begeisterung mit. „Diese Rückmeldung der Kinder ist für mich so schön, dass ich ihnen gerne ein Eis spendieren möchte, um mit ihnen diese Freude zu teilen“, so Bernd Franzke auf die Frage, warum er den Kindern und dem gesamten Personal ein Eis ausgebe. Die Freude war bei allen groß, als Herr Minni und seine Frau mit dem Eisauto vorfuhren und sich alle ein Eis ihrer Wahl holen durften.

Eine ziemlich coole Sache und ein herzliches Dankeschön an den zauberhaften Märchenerzähler Bernd Franzke.

Eine willkommene Abkühlung!Eine willkommene Abkühlung!

Abenteuer am großen Wigwam                                    Mai 2018

 

 

Am 5. Tag im 5. Mond, als die Sonne hoch stand und langsam gegen Westen wanderte, trafen viele kleine Indianer und Indianerinnen sowie ihre Indianer-Papas gut Projektgruppe Indianer führt einen Tanz aufProjektgruppe Indianer führt einen Tanz aufgelaunt und in ihrer Stammestracht am großen Wigwam zur „schönen Aussicht“ ein. Nach dem Begrüßungstrunk mit dem geliebten Feuerwasser ging es direkt in die Indianerwerkstatt um noch evtl. fehlenden Kopfschmuck zu gestalten und sich gegenseitig indianisch zu schminken. Nachdem auch noch der Indianername des Kindes gefunden und auf die Indianerkette geschrieben war, riefen auch schon die Trommel und Indianergesang (Armin Rühl) ans Lagerfeuer. Zu indianischen Klängen wurde getanzt und gesungen und die Kinder lehrten ihre Papas, wie man sich auf indianisch begrüßt. Es war der Tag des großen Abenteuers, des Wagemuts und der lachenden Sonne im Herzen.

Das Abenteuer begann und buntes Treiben herrschte in der Umgebung des großen Wigwams. Egal ob beim Bogenschießen, Wassertragen, Murmelspiel, Indianerschach, Dosenwerfen, beim Gestalten eines Herzens am Lagerfeuer, eines Indiakas, eines Regenmachers oder beim Abenteuer am reißenden Fluss und dem Verweilen am Lager in der Prärie, wo man sich beim leckeren Eintopf stärken konnte, überall gab es strahlende und abenteuerfreudige Indianer zu sehen. Als die Sonne gen Westen zog, versammelte man sich abschließend nochmals um das Lagerfeuer um mit viel Gaudi beim ausgelassenen Tanz und einer süßen Überraschung für die kleinen Indianer das Fest zu beschließen. Es war ein besonderer Tag, den sich die kleinen und großen Indianer sicherlich im Herzen bewahren.

 

Die kleinen und großen Indianer hatten gemeinsam viel SpaßDie kleinen und großen Indianer hatten gemeinsam viel Spaß 

Vortrag „Kunststück Erziehung“ lockte zahlreiche Besucher                                                                                                März 2018

 

Auf die Rolle der Eltern und die nötige entsprechende innere Haltung machte Herrmann Reißfelder in seinem Vortrag am Dienstagabend, den 06. März im vollbesetzten Pfarrzentrum St. Nikolaus aufmerksam. Das von ihm entwickelte „Bergführerprinzip“ dient hierbei als anschauliches Modell. Zwei Stunden referierte Herr Reißfelder und ging dabei immer wieder auf die zahlreichen Fragen und Anmerkungen der Zuhörer ein.Leiterin Heidi Meyer mit Herrmann ReißfelderLeiterin Heidi Meyer mit Herrmann Reißfelder
 

Was ist ein Kamishibai?                        Februar 2018

„Das wurde früher in Japan benutzt, wo es noch keine Handys und Fernseher gab“, erklärte Marion Brenzinger, Leiterin der Bücherei Rettigheim. Es setzt sich aus den Wörtern „kami“ (Papier) und „shibai“ (Schauspiel, Theater) zusammen. Übersetzt heißt es „Papiertheater“, wird aber auch das „kleinste Theater der Welt“ genannt.
Marion Brenzinger, benutzte ein solches Kamishibai, um den Kindern, anhand des Bilderbuches „Pippilothek“, die Bücherei vorzustellen. Was ist eine Pippilothek fragt der Fuchs die Maus im Bilderbuch. „Nein, nicht Pippilothek – sondern Bibliothek“ erklärt die kleine Maus dem Fuchs, der zum ersten Mal eine solche besucht und damit kennenlernt. Einen besonderen Einblick in die örtliche Bücherei bekamen auch die Vorschüler des Kindergartens St. Nikolaus, die somit das Prinzip der Bücherausleihe erfuhren.
Fachkundig stellte Frau Brenzinger die unterschiedlichsten Bücher und anderen Medien für Kinder und Erwachsenen vor und schnell entwickelte sich ein Dialog zwischen ihr und den Kindern.
Beim anschließenden Stöbern der zahlreichen Medien für Kinder, fanden alle ein Kinder- oder Hörbuch, welches sie mit nach Hause nehmen durften. Dafür braucht es selbstverständlich einen Büchereiausweis, der allen ausgestellt wurde, die noch nicht über einen verfügten. So lernten die Kinder das Prinzip der Ausleihe ganz konkret kennen. Stolz trugen sie ihre Leihwahren zurück in den Kindergarten und konnten es kaum abwarten damit nach Hause zu kommen.
Wir bedanken uns bei Marion Brenzinger und ihrem Büchereiteam Bianka Reiß und Ulrike Heinzmann, für die nette und kompetente Einführung in die Bücherei. Es war wie in den Jahren zuvor sehr schön! Herzlichen Dank!!!

Firma Braun spendet 500€ für Extraportion Obst, Gemüse und Milchprodukte                  Januar 2018

 

Die Freude war groß im Kindergarten St. Nikolaus, denn zur Finanzierung des sogenannten „EU-Schulprogramms“ übergab Monika Braun, Geschäftsführerin der in Rettigheim ansässigen Firma Braun Energiedienstleistungen GmbH & Co. KG, eine Spende von 500 €. Mit dieser Spende, sowie weiteren Spenden vom Gemeindeteam der Kirchengemeinde Letzenberg/Rettigheim und Spenden aus der gesamten Elternschaft können den Kindern täglich frisches Obst, Gemüse und Milchprodukte aus Bio-Qualität angeboten werden. Eine gesunde und schöne Sache!

Herzlichen Dank an Monika Braun und ihr Team !

 

Pressetext:                                                                                                                                                                                                                                                                                November 2017

Kindergarten St. Nikolaus ist BeKi-Kita                         

Bewusstes Essen für Kinder mit Spaß und Genuss

Mahlzeiten in der Kita haben heute einen neuen Stellenwert eingenommen und Ernährungsbildung ist zu einem Kernbereich frühkindlicher Bildung geworden. Über eineinhalb Jahre hat sich der Kindergarten St. Nikolaus in Rettigheim mit dem Thema Bewusste Kinderernährung (BeKi) beschäftigt und sich gemeinsam mit den Kindern, Eltern und der Beki-Fachkraft Frau Amaya auf den Weg gemacht. Dabei ging es nicht nur um das genussvolle und gemeinsame Einnehmen der verschiedenen Mahlzeiten im Kindergarten, sondern auch um die pädagogische Arbeit mit den Kindern zu dieser Thematik. Ebenso um die Umsetzung der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung definierten Qualitätsstandards sowie um die Zusammenarbeit mit den Eltern als Erziehungspartner. Bei einer kleinen Feier wurden die Ergebnisse des Prozesses anschaulich den Gästen aus dem Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises, dem Rathaus Mühlhausen und der Katholischen Kirchengemeinde Letzenberg als Träger der Einrichtung, sowie den Eltern präsentiert. Ergebnisse sind ein neu eingerichtetes Bistro für die Kinder, ein Flyer für die Eltern mit allen Fragen rund um das Essen in der Kita, ein ausgearbeitetes neues Gesundheitskonzept und ein fester monatlicher Ernährungstag, an dem alle Kinder der Einrichtung beteiligt sind. In spannenden unterschiedlichen Projekten, die sich die Kinder selbst wählen und gestalten durften, haben sie sich über viele Wochen mit dem Thema beschäftigt. Dabei ging es vor allem um das bewusste und sinnliche Erleben von Nahrungsmitteln, das Wachsen und Ernten von Produkten aus unseren Gärten, Lebensmitteln vom Bauernhof, die grundsätzliche Frage „Wo kommen unsere Lebensmittel eigentlich her“ und natürlich um das Zubereiten, Weiterverarbeiten und das genussvolle Verzehren in ansprechender Atmosphäre. Die vielen Erfahrungen haben deutlich gemacht, dass Kinder sehr gerne mit viel Neugierde und Tatendrang kochen, backen und zubereiten und bewusstes Essen ganz großen Spaß machen kann.

 

Eindrucksvolles Tanztheater „Eimer im Eimer“                                                                                                             November 2017

In Kooperation mit „Semilla – Schule für Tanz, Performance und Yoga“, hatten die Kindergartenkinder ab 4 Jahren die Möglichkeit, ein ganz besonderes Kulturangebot zu erfahren. Das Tanzkollektiv "Five Elefants" hat das Tanztheaterstück "Eimer im Eimer" für Kinder entwickelt, indem es um Freundschaft geht. Ganz ohne Worte, aber ausdrucksstark in Gestik und Mimik konnten die Kinder gespannt und interessiert dem Stück folgen. Akrobatik und Humor sorgten außerdem für Staunen und viele Lacher bei den begeisterten Kindern. Im Anschluss an das Stück richteten sich die beiden Akteure direkt an die Kinder, indem sie eine Tanz und Bewegungstheatereinheit anleiteten. Es war ein ganz besonderes kulturelles Ereignis, welches die Kinder der beiden Kindergärten in Rettigheim erleben durften. Herzlichen Dank an Crystal Schüttler für die Organisation!

Afrikanisches Kochen mit Frau Reiß    September 2017

Ein besonderes Highlight erwartete die Kinder der Mäusegruppe im September: Die Mama von Noah, Frau Reiß, kam in den Kindergarten und wollte mit den Kindern gemeinsam ein Gericht aus ihrem Heimatland Kenia zubereiten. Zu Beginn suchten die Kinder das Land Kenia und den Kontinent Afrika auf dem Globus und kamen dann mit Frau Reiß ins Gespräch über Tiere, die in Afrika leben. Auch über das Essen in Kenia erfuhren die Kinder Vieles: So erzählte Frau Reiß zum Beispiel, dass Mehl in Afrika etwas ganz Wertvolles ist und sich dies nicht jeder leisten kann. Außerdem kochen Afrikaner nicht nach Rezept und essen auch nie kalte Speisen. Danach ging es ans Vorbereiten des Teiges für das typisch afrikanische Gericht "Chapati", eine Art Fladenbrot, das herzhaft oder süß belegt werden kann. Zuerst mischten die Kinder Mehl, Salz und Wasser und kneteten die Zutaten zu einem Teig. Das Besondere an der Herstellung war, dass der Teig nach dem Ausrollen zu einer Schnecke geformt wird und im Anschluss daran wieder ausgerollt wird. Dadurch bekommt das Fladenbrot am Ende eine fluffige Konsistenz. Nach dem Ausbacken in der Pfanne belegten die Kinder den "Wrap" mit Salat, Tomaten und Paprika und ließen ihn sich mit einem Avocado-Dip schmecken. Die Kinder hatten sowohl beim Zubereiten, als auch beim anschließenden Essen viel Spaß und genossen den Wrap!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Reiß für das schöne Erlebnis, bei dem alle etwas dazulernen konnten und das leckere Essen :)

Forscherstations-Plaketten an Kitas und Grundschulen überreicht

Unter nachfolgenden Link finden Sie den Artikel:

https://www.ph-heidelberg.de/presse-und-kommunikation/presse-mitteilungen/pressemitteilungen/details/artikel/auszeichnung-15.html

Fest der Sinne                                                 Mai 2017

Zum „Fest der Sinne“ wurden in diesem Jahr alle Kinder, Eltern und Geschwister des Kindergartens St. Nikolaus eingeladen. So versammelten sich am 6.Mai fast alle Familien an der Waldkapelle und machten sich von dort aus auf den Weg über den Sinnespfad, wo viele verschiedene Sinnesaufgaben auf sie warteten.

Zu Beginn gab es für jeden eine grüne Begrüßungs-Maibowle und gestärkt konnte es dann losgehen: Von der Herstellung einer eigenen Familien-Heilsalbe über das Zuordnen verschiedener Vogelstimmen durchs genaue Hinhören, bis zum Schmecken verschiedener Kräuter – hier wurden alle Sinne aktiviert! Natürlich durfte auch eine kleine Stärkung mit einem Stück Nuss- oder Hefezopf nicht fehlen! An der Foto-Station durften sich die Familien mit Hüten und Accessoires einkleiden und es wurde ein Erinnerungs-Waldfoto gemacht. Bei der Schätz-Station war genaues Hinschauen gefordert: Ein Zinkeimer war mit Steinen gefüllt worden – wie viele waren es denn wohl? Um den Ehrgeiz noch etwas anzutreiben, wartete auf den Gewinner natürlich ein Preis!

Schließlich führte der Sinnespfad wieder zurück in den Kindergarten, wo noch eine Station auf die Familien wartete: Mit den im Wald gesammelten Naturmaterialien konnten hier Waldmännchen gebastelt werden – hier wurde der Kreativität freien Lauf gelassen und es entstanden viele sonderbare Waldwesen.

Nachdem alle Familien wieder im Kindergarten angekommen waren, wurde das Buffet, welches aus heißen Würstchen, Brötchen und von den Eltern mitgebrachten Salaten bestand, eröffnet. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei und gemeinsam wurde draußen im Garten gegessen. Danach verkündete die Kindergartenleitung Heidi Meyer den Gewinner des Schätz-Wettbewerbs (der Preis war ein Eis-Gutschein von Herrn Minni) und kündigte noch ein abschließendes Highlight an: Ein Zauberer brachte die Kinder und die Eltern mit einigen Zaubertricks zum Staunen! Die Überraschung war groß, als plötzlich ein Hund aus dem leeren Zauberkasten spaziert kam! Und als der Zauberer zum Schluss auch noch Bonbons herzauberte, waren alle hin und weg.

 

Herzlichen Dank an alle Familien, die durch ihr zahlreiches Erscheinen und der Salatspenden zu einem wunderbaren, erlebnisreichen, gelungenen Fest der Sinne beigetragen haben!

„Fit wie ein Turnschuh…“

In der Woche nach Ostern stand im Kindergarten alles im Zeichen der Bewegung und des Turnens. Mittlerweile zur Tradition geworden, machten sich jeden Morgen die Großen auf den Weg in die Schulturnhalle, wo die Schulferien für ein buntes Sportprogramm genutzt wurden. Trampolin hüpfen, an Ringen hängen, oder einfach nur Ball spielen und rennen – in der Sportwoche war für alle etwas dabei.

Die jüngeren Kinder blieben im Kindergarten, wo sie gemeinsam mit dem Joggingbär vieles erlebten: Über einen Balken balancieren, vom Kasten hüpfen, oder sich an einer Bank hochziehen – dies waren Herausforderungen, die alle mit Bravour und vor allem mit viel Spaß meisterten.

Mit Olli auf einer Reise zum Osterfest

 Wie bereits im letzten Jahr, bekamen wir auch in diesem Kindergartenjahr vor Ostern Besuch von Olli, dem Schmetterling aus Jerusalem, der uns über die Zeit bis Ostern begleitete und uns jeden Tag ein Stück seiner Erlebnisse mit Jesus erzählte. Gemeinsam mit Olli gestalteten die Kinder einen kleinen Osterweg mit Tüchern, Moos und Steinen, anhand dessen die Passionsgeschichte von Jesus anschaulich dargestellt werden konnte. Jeden Tag im Morgenkreis berichtete Olli uns von seinen Eindrücken und so erfuhren wir - aus der Perspektive von Olli - vom Esel Phillipo, auf dem Jesus nach Jerusalem einzog, vom letzten Abendmahl, das Jesus mit seinen Jünger abhielt und schließlich auch vom Gebet auf dem Ölberg, als Jesus von einem seiner Jünger verraten wurde.

Der Abschluss unserer Ostervorbereitungen war dann der vor-österliche Wortgottesdienst mit Antje Kaminski, in der wir von der Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung erfuhren. Unsere Vorschüler erzählten und zeigten uns mit vielen Gegenständen den Rest der Passionsgeschichte von Jesus und gemeinsam sangen und beteten wir, bevor uns dann Frau Kaminski den Segen gab. Es war ein sehr schöner Wortgottesdienst – herzlichen Dank an Antje Kaminski für die tolle Durchführung!

Die sozialen Fähigkeiten der Kinder fördern und entfalten

Kindergarten St. Nikolaus wird „Marte-Meo-Kindergarten“ / Videoanalysen unterstützen die Erziehungsarbeit

– rka – Wie können Kinder sich seelisch gesund entwickeln und unter welchen Bedingungen können sie ihre Fähigkeiten am besten entfalten? Ob im Kindergarten oder zu Hause – wichtig für die sozial-emotionale Entwicklung sind vor allem Zuwendung, Zeit, stabile Bindungen und ein klares Erziehungsverhalten. Erzieherinnen und Erzieher des Kindergartens „St. Nikolaus“ erweiterten jetzt in einer Fortbildung ihr Wissen, das für die Unterstützung der Entwicklung und Förderung der sozialen Fähigkeiten der Kinder wichtig ist. „Marte Meo“ ist also der neue Baustein in der pädagogischen Arbeit des Rettigheimer Kindergartens „St. Nikolaus“. Was heißt eigentlich „Marte Meo“ und welche Bedeutung hat diese Methode für das Zusammenwirken von Erzieherinnen, Kindern und Eltern?

Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft möglich machen“. Die Leiterin des Kindergartens, Heidi Meyer, ihre Erzieherinnen und Erzieher sind begeistert von Marte Meo. Gemeinsam ließen sie sich in dieser Methode ausbilden und praktizieren inzwischen im Kindergartenalltag diese Form der Entwicklungsunterstützung. In einer kleinen Feierstunde wurde nun in Anwesenheit von Pfarrer Dr. Thomas Stolle, Bürgermeister Jens Spanberger, Alexandra Janson von der Sonderpädagogischen Beratungsstelle Wiesloch, Vertretern der Verrechnungsstelle Heidelberg und der Caritas das Zertifikat „Marte-Meo-Kindergarten“ durch Dr. phil. Christian Hawellek, Leiter des norddeutschen Marte-Meo-Instituts verliehen.

Ein sehr anschaulicher Film, gedreht im Studio „Kindergarten St. Nikolaus“ verdeutlichte nach der Begrüßung durch die Leiterin des Kindergartens, Heidi Meyer, auf welchen Wegen es möglich ist, dass Erziehrinnen, Kinder und Eltern ermutigt werden, neue Wege zu beschreiten, und dabei auf die eigenen Stärken zu vertrauen. Dabei greift man auf die Erfahrung zurück, dass Pädagogen und Eltern über ein breites Feld von Verhaltensweisen verfügen, das ihnen ermöglicht, die Entwicklung der Kinder auf natürliche Weise zu fördern und zu unterstützen. Die neue Methode nützt nun diese Fähigkeiten, um gelingende Kommunikation möglich zu machen und bei Problemen in der Kommunikation vorzubeugen oder etwas zu verändern.

Was ist nun neu an dieser Methode? Alltagssituationen im Umgang mit den Kindern werden in Bild und Ton aufgezeichnet, analysiert und dann mit den Beteiligten besprochen. Eigentlich sind es ganz unspektakuläre Situationen, in denen der Film zeigen möchte, was sich hinter Marte Meo verbirgt. Eine Erzieherin setzt sich zu einem Kind, das gerade am Tisch spielt. Sie spricht das Kind an und beginnt einen Dialog. Reagiert das Kind auf die Ansprache, auf dem Blickkontakt. Schaut es ebenfalls in die Augen? Die einzelnen Filmsequenzen lassen sich vor allem beliebig wiederholen. Dabei werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten aller Beteiligten sichtbar. Die Aufnahmen helfen so, den Entwicklungsstand des Kindes, seine Fähigkeiten und Bedürfnisse zu erkennen. So zeigt sich, wie in alltäglichen Situationen individuell die kindlichen Entwicklungs- und Lernprozesse von Seiten der Pädagogen gefördert werden können.

Dies erfordert viel Gespür von Seiten der Erzieherinnen und Erzieher, die sich dann unter fachgerechter Anleitung selbst überprüfen können, wie sie ihre „Chemie“ zu den Kindern verbessern können. Dadurch wird es möglich, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und den Austausch mit ihnen positiver zu gestalten. Dabei wird ganz deutlich, dass sich der Kontakt zu den Pädagogen und zu den anderen Kindern festigt, die sozialen Fähigkeiten werden erweitert. Das Schöne an Marte Meo ist, man benötigt keine Materialien, sondern kann die gewonnenen Erkenntnisse jederzeit in alltäglichen Situationen einsetzen. Anhand der gespeicherten Videoaufnahmen lassen sich auch Veränderungen im Verhalten der Kinder über Monate genau beobachten und auswerten. „Hier bekommen wir wertvolle Hinweise, wie wir das Kind mit seinen besonderen Bedürfnissen unterstützen können“, so Heidi Meyer. „So können wir mit wenig Aufwand viel erreichen“. Dabei bauen die Pädagogen vor allem auf das positive Denken, wenn sie im Gespräch erzählen: „Bei uns werden vor allem die gelungenen Momente angeschaut“.

Ein großes Lob spendete die Leiterin des Kindergartens der „Eigenmotivation des Teams“, das nach guter Überzeugungsarbeit eine pädagogische Arbeit leiste, von der sie sich nicht habe träumen lassen. So sei nun Marte Meo fester Bestandteil der Kindergartenarbeit geworden. Dass sich das Kind positiv erlebt, werde als gemeinsame Freude geteilt. Selbstverständlich habe man auch die Eltern mit einbezogen. „Dabei sind auch kritische Anmerkungen zur Sprache gekommen“, so Heidi Meyer. Inzwischen gebe es ein hundertprozentiges Einverständnis.

Alexandra Janson von der Sonderpädagogischen Beratungsstelle Wiesloch lobte in ihrem Grußwort das „gute Menschenbild“ und die „Integration in den Herzen“ im Umgang mit den Kindern. Durch den Einsatz von Marte Meo sei es gelungen, seinerseits „die Goldminen“ der Kinder zu sehen und freizulegen, und auf der anderen Seite das Team zu bereichern. In dieser besonderen Einrichtung „St. Nikolaus“ arbeite man nach dem Motto: „Lieber im Regen tanzen als auf die Sonne warten“. Dr. Christian Hawellek, der das Zertifikat überreichte, betonte bei der Übergabe: „Die Verbindung von Herz und Hirn macht die Qualität aus“. Denn die Begegnung mit Marte Meo führe bei der Erziehung der Kinder „auf eine andere Spur“. Sie sei bestens geeignet, bei Kindern und Erwachsenen „die Stärken zu stärken und die Schwächen zu schwächen“.

Pfarrer Dr. Thomas Stolle lobte die angenehme Atmosphäre im Kindergarten. Er wisse diese Arbeit wohl zu schätzen. Auch Bürgermeister Jens Spanberger würdigte die „tolle Arbeit“ des Kindergartens. Er sei stolz, wie sich diese Einrichtung aus eigener Kraft fortentwickelt habe.

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da …

Pünktlich zum Herbstanfang und zum Beginn der Erntezeit wollten wir, die Kinder und Erzieher des Kindergartens St. Nikolaus uns auf den Weg machen, um Äpfel ernten zu gehen. Für eine Gruppe ging es schon früh morgens los und wir fuhren mit dem Bus nach Mingolsheim, wo unser Erzieher Benedikt eine Reihe Apfelbäume besaß, von denen wir Äpfel pflücken durften. Nach einer langen Busfahrt und einem langen anschließenden Marsch kamen wir bei den Apfelbäumen an und stärkten uns bei einem Picknick mit unserem mitgebrachten Vesper. Beim anschließenden Ernten hatten dann alle viel Spaß und es wurden Eimer um Eimer mit Bergen voll Äpfeln gefüllt. Leider verging die Zeit wie im Flug und wir mussten uns mit den Äpfeln im Gepäck schon wieder auf den Heimweg in Richtung Rettigheim machen. Das war ein sehr spannender und interessanter Ausflug!

Die andere Gruppe marschierte vom Kindergarten aus los zu Familie Becker, die ebenfalls ein paar Apfelbäume besitzen. Dort durften wir Äpfel und Nüsse von den Bäumen pflücken und Hildegard Becker erzählte uns allerhand Spannendes rund um den Apfel. Natürlich war die Freude groß, als unsere Jüngsten den großen Traktor in der Scheune entdeckten und als sie dann auch noch darauf sitzen durften, war die Freude jedem anzumerken! Als dann alle den Traktor angeschaut und darauf gesessen waren und die Eimer überquollen, machten wir uns wieder auf den Weg zum Kindergarten, wo wir uns einige Äpfel genauer anschauten und entdecken konnten, dass manche schon faul waren.

In der nächsten Zeit werden wir die Äpfel verarbeiten und uns genauer mit dem Thema beschäftigen, wir wollen Apfelbrei kochen, Apfelkuchen backen, Apfelsaft pressen und vieles über den Apfel erfahren.

Für die Apfelernte, die uns wirklich allen großen Spaß gemacht hat, sagen wir recht herzlich DANKE – es war ein tolles Erlebnis!

Die Feuerwehr im Kindergarten

Zu den Highlights des Kindergartenjahres gehört der Besuch der freiwilligen Feuerwehr Rettigheim. Wenn Feuerwehrfrauen und –männer in ihrer Uniform im Kindergarten auftauchen, dann leuchten und staunen die kleinen Kinderaugen. Hintergrund des Besuches ist die jährliche Brandschutzübung der Feuerwehr mit dem Kindergarten zusammen.

 Richtiges Verhalten im Ernstfall muss gelernt sein und Vertrauen zu den rettenden Kräften aufgebaut werden! Eine Feuerwehrfrau und sechs Feuerwehrmänner führten die Kinder zunächst in die Theorie ein. Sehr beeindruckend für Kinder ist es, wenn sich ein Feuerwehrmann in voller Montur und Ausrüstung zeigt. Recht viel Spaß haben die Kleinen dann, wenn sie selbst in die Uniform schlüpfen, Helm aufziehen oder sogar die Sauerstoffmasken ausprobieren dürfen. Um die Evakuierung möglichst realistisch durchzuführen, wird der gesamte Kindergarten eingenebelt, bevor es dann durch Notausgänge wie z.B. über das Fenster und die Leiter nach Draußen geht.

Nach all der Aufregung wird dann das mitgebrachte Feuerwehrauto von den Kindern ganz genau inspiziert und unter Beschlag genommen.

Ein herzliches Dankeschön geht wieder einmal an die Freiwillige Feuerwehr Rettigheim für die eindrucksvolle und kompetente Brandschutzübung. Generell erfreut sich der Kindergarten St. Nikolaus an einer wunderbaren Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rettigheim, denn auch bei unseren verschiedenen Projekten, bei unserer Martinsfeier oder Festen wird die Einrichtung durch die freundliche und engagierte Wehr unterstützt. 

Crêpes und Karussell

Auch in diesem Jahr war es wieder mal soweit: Das Kerwe-Wochenende nahte und viele Kinder warteten gespannt und schauten zu, wie das Karussell und die vielen anderen Zelte und Stände aufgebaut wurden. Die Vorfreude wuchs und niemand konnte es mehr abwarten, endlich die Kerwe zu besuchen! Unser Highlight folgte dann am Kerwe-Montag: Wir wurden vom Partnerschaftsverein eingeladen, ihr Zelt zu besuchen, um dort einen Crêpes zu essen! Dort angekommen mussten wir nicht lange warten, bis wir einen frisch gebackenen Crêpes in unserer Hand hielten, er war super lecker! Danach folgte noch ein weiteres Highlight: Unser stellvertretender Bürgermeister Ewald Engelbert lud uns zu einer Runde Karussell fahren ein! Die Freude war riesengroß, als jedes Kind in einem Wagen saß und durch die Lüfte einige Runden im Karussell drehen durfte! Dieses Erlebnis war super und wir sagen im Namen beider Kindergärten vielen herzlichen DANK – an den Partnerschaftsverein und an Herrn Engelbert! Es war wie jedes Jahr ein ganz besonderer Tag für uns!

Buntes Treiben auf der Pfarrfestbühne

„Lass uns heute Freunde sein!“ Mit diesem flotten Lied eröffneten die Kinder des Kindergartens St. Nikolaus den diesjährigen Auftritt auf der Pfarrfestbühne vor der historischen Scheune. Die Darbietung des Kindergartens stand ganz unter dem Motto „Miteinander leben“. Denn wenn es uns gelingt gut und friedlich miteinander zu leben, dann ist das eine wahre Bereicherung und Freude für unser Leben.

Dass das nicht immer so einfach ist und gelernt werden muss, zeigt uns der Alltag.

In einem kleinen Theaterstück entführten die Kinder in ihren zauberhaften Kostümen die Zuschauer in eine bunte Unterwasserwelt. Auch da müssen die Fische miteinander auskommen. Dass das nicht immer gelingt, es aber gute Lösungen für ein friedliches Miteinander gibt, zeigten die Kinder sehr anschaulich anhand der Geschichte „Swimmy“. Abschließend tanzten alle Fische den Meereswasserrock, dabei ging es nochmal laut und wild zu und die kleinen Akteure erfreuten die zahlreichen Zuschauer.